Dienstag, 31. August 2010

a new post... finally!

Werter Leser,
an dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich für unsere nachlässige Schreibmoral an dieser Stelle entschuldigen. Ich werde versuchen, die wichtigsten zwischenzeitlichen Ereignisse hier zusammenzufassen. Zunächst vielen Dank an meine Mum und meinen Dad für die tolle Zeit während ihres Besuches. Gleiches gilt auf für Fabian und Sebastian, sowie Verena. Danke für euren Besuch. War echt toll mit euch!
Zwischenzeitlich habe ich auch ein neues Hobby für mich entdeckt: reenactment ( Darstellung aus einer historischen Epoche, in meinem Fall wäre das dann ein keltischer Charakter der frühen la Téne – Zeit; sehr grobe Umschreibung). Sollte das tatsächlich „Hand“ und „Fuss“ bekommen, wirst Du, verehrter Leser, demnächst mehr davon hören.
Zwischenzeitlich waren Dennis und ich auch auf Kulturreise in Dublin. Dabei haben wir so ziemlich alle Museen zum Thema Vor-und Frühgeschichte sowie frühes Mittelalter unsicher gemacht, die Dublin zu bieten hat.
Ich kann für mich kann absolut behaupten, in dem halben Jahr eine zweite Heimat im immergrünen Kerry gefunden zu haben. Thanks guys! I’m going to miss you!
Viel Glück und noch mehr Spaß an Nikki, der quasi unsere Ablösung hier sein wird.
„Last but not least“ möchte ich noch Dennis danken. Danke Großer, ohne wär das halbe Jahr wohl nur halb so grandios geworden!
Grüße von der grünen Insel
M
P.S.: Werde demnächst noch „tonnenweise“ Bilder hochladen. Die Links gibt’s dann wieder an dieser Stelle.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Ring of Kerry

Der Ring of Kerry ist eine malerisch gelegene Küstenringstraße im County Kerry und ist eine seiner Hauptattraktionen. Deswegen habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, den Ring of Kerry zu befahren. Die Tour begann an den Ufern des Lough Leane und führte von dort zu den Ogham-Steinen in Dunloe. Oghamsteine sind Steinstelen mit antiker keltischer Schrift. Die Oghamschrift ist darüber hinaus das einzige noch erhaltene keltische Schriftsystem. Von hier aus ging es weiter zum idyllisch gelegenen Strand von Rossbehy. Hier kann man bei Ebbe noch die Überreste eines alten Fischerhafens erkennen. Von dort ging es dann weiter nach Kells Bay. Die dort befindlichen Kells Gardens beherbergen den größten Bestand an Riesenfarnen in Europa. Leider waren diese bei meinem Besuch schon ziemlich ausgedörrt. Als nächstes habe ich dann die beiden keltischen Ringforts und die Burgruine in Cahirciveen besichtigt. Um zu diesen zu gelangen, muss man die „fjordartige“ Meeresbucht überqueren. Dazu eignet sich am besten die zu diesem Zweck errichtete Brücke. Die beiden keltischen Ringforts von Cahirciveen waren übrigens meinem Erachten nach der Höhepunkt der Tour. Zum einen liegen sie ein wenig abseits der Haupttouristenroute zum anderen ist sowohl die Architektur als auch die Aussicht absolut grandios. Das an der Wegstrecke gelegene Revolutionsmuseum war leider geschlossen. Mein nächster Abstecher führte mich dann nach Valentia Island. Um die Insel zu erreichen, empfiehlt es sich - statt der Fähre von Cahirciveen aus - über die Brücke auf die Insel „überzusetzten“. Interessante Punkte auf Valentia sind der Hafen von Knightstown, der Leuchtturm am Nordende der Insel und der Schiefersteinbruch. Von Valentia ging es dann auf den Ring of Skellig. Hier muss ich noch vor einer Touristenfalle warnen. Irgendwann kommt rechts ein Schild, das den besten Ausblich von ganz Kerry anpreist. Vorbeifahren! Das kostet Eintritt und man hat denselben Ausblick auf die Skellig Islands für umsonst wenn man einfach dem Straßenverlauf ca. einen Kilometer folgt. Leider habe ich hiernach den Fehler gemacht, Waterford und seine neolithischen Steinreihen links liegen zu lassen. Mein nächster Halt war dann das keltische Ringfort „Staigue Fort“. Danach habe ich noch einen Stop am so genannten „Ladies View“ eingelegt. Der Ladies View hat seinen Namen übrigens von Queen Victoria, welche auf der Durchreise hier eine Rast eingelegt haben soll und vom Ausblick auf die Lakes of Killarney durchaus „very amused“ gewesen sein soll.

Grüße

M

P.S.: Die Fotos zur Tour wie immer unter folgendem Link:
http://s911.photobucket.com/albums/ac312/killingsantaclaus/Ring%20of%20Kerry/

P.P.S.: Die Fotos vom Strandausflug sind endlich auch on.

Samstag, 24. April 2010

Irischer Sommer

Ich habe eine neue Vokabel in meinen Wortschatz aufgenommen: den „irischen Sommer“. Dieser Ausdruck bezeichnet bei mir ab sofort hochsommerlich warmes Wetter mit viel Sonne im April (quasi als „Gegenstück“ zum Indian Summer in Vermont). Einen solchen „Sommer“ erlebt Irlands wunderbarer Südwesten nämlich momentan. Diese Gelegenheit habe ich dann direkt am Schopf gepackt und bin zusammen mit der „French Connection“(zwischenzeitlich bestand das Team der Herberge zeitweise überwiegend aus Französinnen) ans Meer gefahren. Die schon von den Dubliners, Thin Lizzy und Metallica besungenen Kerry Mountains (http://www.youtube.com/watch?v=nm9A3J294Ic&feature=related) wirken bei diesem Wetter angenehm mediterran. Der von meinem „beach consultant“ Danny empfohlene Strand liegt sehr malerisch auf der Dingle Peninsula. Zu erreichen ist er idealerweise über eine Passstraße mit tollem Ausblick in zwei Richtungen. Zu beiden Seiten hat man nämlich einen tollen Ausblick auf den Atlantik. Dazwischen gibt’s massenhaft irische Bilderbuchidylle mit unendlich vielen Schafen. Allerdings sollte das Auto nicht allzu groß sein. Die „Straße“ würde man in Deutschland nämlich eher als zweitklassigen Feldweg bezeichnen. Allerdings ist sie auch mit einem BMW 5er noch einigermaßen zu bewältigen. Der Strand selbst liegt auf einer schmalen Halbinsel Nahe dem Dorf Castlegregory und ist ein absoluter Insider-Tipp für alle Irlandfreunde. Von Killarney aus einfach in Richtung Trallee fahren und dann auf den südlichen Teil des Dingle Peninsula – Rundweges abbiegen. Dort nach circa fünf Kilometern rechts in Richtung des Dorfes Camp abbiegen (für alle, die das wirklich ausprobieren wollen: ja, das ist tatsächlich der Feldweg).
Desweiteren war ich vorgestern mal wieder in Cork, da dort meine Lieblings Folk-Punk Band „Dropkick Murphys“ gespielt hat. Die Stimmung war klasse und rückblickend kann ich wieder resümieren: Das hat sich gelohnt! Let’s go Murphys!

Bilder von meinem Strandausflug gibt’s unter nachfolgendem Link:
http://s911.photobucket.com/albums/ac312/killingsantaclaus/Tag%20am%20Strand/


Grüße

Marius

Sonntag, 11. April 2010

Die Lena ist da, die Lena ist da ...

... und der Dennis auch – zusammen ... alle beide!
In Irland!
Deshalb schreiben wir diesen Blogeintrag auch zusammen.

Es ist Sonntag, 18.39Uhr Ortszeit in Killarney, und wir haben in den letzten fünf Tagen gaaaaaanz viel erlebt.

Mittwoch: Ankunft, Ausruhen, Lena-Stein in der Gap of Dunloe und gemeinsames Kochen.

Donnerstag: Fast 11 Stunden “Ring of Kerry” (mit ganz, ganz vielen Abstechern, die eigentlich nicht zur Standardtour gehören: Kells Garden, Schloss von Princess Lena und Han Vergeben, Grotte, Gärten und Strand bei Knightstown, Berg erklommen in der Nähe von Derrynane uvm.) und Kochen.

Freitag: Dennis musste von 7.30Uhr bis 15.30Uhr arbeiten, Lena hat sich währenddessen mit Marius vergnügt (ja, sie waren in der Stadt Postkarten kaufen :/ ). Danach: Ross Castle und Torc Waterfall (inkl. Marius)

Gestern: Ogham Steine sowie Gap of Dunloe (inklusive ganz viele Bilder von kleinen Schafen machen;), Muckross House and Garden (zusammen mit Maricus), monströses BBQ im Hostel (mit Tofu und allen Mitarbeitern), anschließend ein romantischer Abend im Lake Hotel mit Musik von Bugsy & Eddie und Burgruine mitten im See <3

Heute: Tour an die Strände auf der Dingle Halbinsel mit strahlendstem Sonnenschein, subtropischen Temperaturen und ganz viel Sand!

Weiterhin für heute geplant: Ein zweites BBQ mit den Resten von gestern und Bilder sortieren, um sie hier zu veröffentlichen.

Es grüßt,

Die Zentrale

Alle Bilder (die schönsten zumindest):

http://s927.photobucket.com/albums/ad116/waldkauz87/Lena%20in%20Irland%201/

Anmerkungen der Autoren: Jeden Tag, oft auch mehrmals, stand ein Besuch bei der äußerst beliebten Supermarktkette Tesco auf dem Plan, um die beiden hungrigen Mäuler mit Chips, Saft und Coconut-Ice zu stopfen. Während jeder Tour wurden selbstverständlich großzügige Pausen eingeschoben, um sich in aller Ausführlichkeit und Ruhe dem Chipsnick zu widmen :)

Samstag, 3. April 2010

Es regnet...

Es regnet,

aber das macht nix: immerhin sind wir in Irland. Und da dachten wir uns, dass es mal wieder Zeit wird für einen Blogeintrag. Die neusten Bilder müssen ja auch online. Ach übrigens: vielen Dank für das zahlreiche Interesse an unseren Bildergalerien! Letzte Woche waren wir endlich mal etwas im Nationalpark. Bei echt tollem Wetter haben wir da einen echt cremigen, gechillten Nachmittag verbracht. Desweiteren haben wir ein Barbecue für Emanuelle veranstaltet, da sie unsere kleine Hostel-Familie bald verlassen wird. Es war von den Ausmaßen her selbstverständlich wieder kolossal (Wie soll’s denn auch anders sein, wenn der Chef bezahlt?). Der Rost des Grills hatte eine Kantenlänge von ca. 3m x 60cm und war meist voll belegt. Zunächst hat’s gequalmt ohne Ende, da wir zum anheizen Torf verwendet haben. Der Qualm war so heftig, dass er drinnen den Feueralarm ausgelöst hat. Gottseidank hat er sich dann später wieder gelegt. Wo wir grad beim Thema Barbecue sind: Rezept des Monats!
Honig-Senf-Apfel-Marinade für Steaks
Dazu zunächst ca. 10 EL Honig mit 4 EL mittelscharfem Senf vermischen. Dann einen halben Apfel in kleinstmögliche (!) Stückchen schneiden und zugeben. Genauso mit einer viertel Zwiebel verfahren. Mit einer Prise Salz und Pfeffer abschmecken und Fleisch für 3-4 Stunden darin einlegen. Danach Fleisch grillen. Der Hammer!

Grüße aus Irland

D and M

P.S.: Fotos aus dem Nationalpark:
http://s911.photobucket.com/albums/ac312/killingsantaclaus/Gap%20of%20Dunloe/

Besuch von Sir Nicolas und Co.:
http://s927.photobucket.com/albums/ad116/waldkauz87/Diverses/

Dienstag, 23. März 2010

Happy St. Patrick’s Day (nachträglich)

Dia Dhuit,
wird mal nochmal Zeit für nen Blogeintrag. Wir waren nämlich an St. Paddy’s in Cork. Obwohl das die drittgrößte(soweit ich weiß) Stadt Irlands ist, war die Parade eher bescheiden. Cork werden wir aber definitiv wieder besuchen. Weiterhin haben wir mittlerweile schon zweimal Besuch aus good old Germany erhalten. Wir haben es immer noch nicht geschafft, eines der Kanickel zu fangen, die rund um das Hostel in den Büschen wohnen. Aber dafür hab ich gestern die beste Pizza gebacken, die ich je gegessen habe! Es war so unbeschreiblich gut! Ich werde das Rezept am Ende dieses Eintrages posten. Morgen haben wir übrigens mal wieder frei und werden dann eine größere Tour machen, um mal etwas mehr vom Land zu sehen. So, ich muss dann gleich arbeiten. Hier aber noch schnell das Rezept für die Pizza (für 4 Personen^^):
800g Mehl, 8 EL Öl, 4 TL Salz, 2 TL Zucker, 2 Päckchen Trockenhefe und 400ml lauwarmes Wasser zu einem Teig verkneten. Diesen dann in einer Schüssel unter einem feuchten Geschirrhandtuch 10 Minuten gehen lassen. Derweil ein Glas Aldi-Napoli-Sauce mit einer halben Flasche rauchiger Barbecuesoße verrühren. Dann den Teig auf einem leicht bemehlten Backblech (Kantenlänge 1m x 50cm) ausrollen und 5 Minuten bei 180°C vorbacken. Dann aus dem Ofen nehmen und mit der Soße bestreichen. Dann mit Pfeffersalami und Chorizzo-Wurst ein dichtes Schachbrettmuster darauf ausbreiten. Dann 500g Rinderhack in „Flocken“ und eine halbe Portion geschnittenen Bacon darüber verteilen. Dann eine anderthalb in Halbringe geschnittene rote Zwiebeln, eine halbe Dose Mais, zwei in feine Streifen geschnittene Paprika und frische, in Scheiben geschnittene Champignons auftragen. Zum Schluss nochmal Soße auftragen, mit reichlich Käse bedecken und bei 180°C fertigbacken. Mahlzeit!

Marius

P.S.: Hier noch der Link zu den St. Paddy’s-Fotos:

http://s911.photobucket.com/albums/ac312/killingsantaclaus/St%20Patricks%20Day/

Samstag, 6. März 2010

Erster freier Samstag

Go mbeannaí Dia duit!

Heute also erster, freier Samstag.
Wir sind relativ fleißig *hust* zumindest arbeiten wir seit 2pm an der ausstehenden Hausarbeit.
Das Wetter ist klasse, Sonnenschein und recht angenehme 12°C - Frühlingswetter also.
Hab mir daher mein Frühstück heute Vormittag auf der Wiese vor dem Hostel schmecken lassen.
Jaaa, ich hab mittlerweile auch schon einige Schichten hinter mir und muss sagen: Man sitzt einfach Stunden an der Rezeption, telefoniert, macht neue Buchungen, checkt emails ... und wann immer Zeit ist, gibt es nette, kleine Extradinge, die zu erledigen sind (Staubsaugen, Küche putzen, Spinnenweben entfernen ...). Man hat zwar ewig Zeit alles zu erledigen, aber es ist dennoch etwas lästig.
Dennoch ist es keine schlechte Arbeit. Wenn diese und die kommende Woche vorüber sind, sollte unsere Eingewöhnungszeit auch vorrüber sein, und wir bekommen kürzere 5Stundenschichten, anstatt der aktuellen 8Stundenschichten.
Ja, allzu viel bleibt jetzt nicht mehr zu sagen - werde jetzt an der Hausarbeit weiterarbeiten.

Bis neulich!
Dennis


P.S.: Hier der Link zu den Bildern unserer Ankunft in Killarney und erste Impressionen vom Hostel und unserem Zimmer:

http://s927.photobucket.com/albums/ad116/waldkauz87/Ankunft%20und%20Herberge/

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Zitat der Woche (Dennis):
"Scheiß auf gesunde Ernährung - hier gibts genug Weißbrot und Instantkaffee!"